Geschichte von Burg Lichteneck
Einstmals war Burg Lichteneck eine stolze Festung. Sie wurde in den Jahren 1265 bis 1290, also über 25 Jahre von den Grafen von Freiburg errichtet. Ihre
erste urkundliche Erwähnung fand sie im Jahr ihrer Fertigstellung als Burg Liehtenekke. Später ging das Gebäude von den Freiburgern in den Besitz der
Pfalzgrafen von Tübingen-Lichteneck über, für die das Gebäude ein wichtiger Verwaltungssitz war. Im Jahr 1433 brach dann allerdings der Geroldsecker
Krieg aus, in dessen Verlauf die Burg vollkommen zerstört wurde. Erst etwa einhundert Jahre später baute man Burg Lichteneck als moderne Festung
wieder auf. Viel brachte das allerdings nicht. Denn als 1675 der Holländische Krieg ausbrach, zerstörten französische Truppen die Burg schließlich vollends.
Heute ist Burg Lichteneck nur noch als Ruine erhalten. Lediglich Reste der Mantelmauer und einzelne Mauern der Kernburg stehen noch. Dennoch gibt die
Ruine einen guten Einblick in die Verteidigungskraft der ehemaligen Spornburg. Denn die Mauern waren ganze drei Meter dick. Heute befindet sich die
Ruine im Besitz der Familie Flemming. Gemeinsam mit einem Förderverein wird die Anlage erhalten. Finanziert wird das Projekt, indem Burg Lichteneck für
private Veranstaltungen vermietet wird. Auch Theateraufführungen, Märkte und Feste finden regelmäßig auf der Anlage statt. Außerdem kann man bei
gutem Wetter an Führungen teilnehmen.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Lichteneck möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Lichteneck liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Lichteneck liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 318