Geschichte von Burgruine Helfenstein
Der Stammsitz der Grafen von Helfenstein wurde bereits um 1100 durch Eberhard von Helfenstein errichtet. Die heutige Burgruine Helfenstein bot ihren
Bewohnern nicht nur Schutz und viel Platz, sondern eröffnete auch die Möglichkeit, den Handelsverkehr im Filstal zu überwachen. Nach fast 300 Jahren im
Besitz der Familie musste die Burg im Jahr 1382 allerdings verpfändet und schliesslich ganz verkauft werden. Die Reichsstadt Ulm, der neue Besitzer, liess
die Anlage erweitern und zu einer Festung ausbauen. Unter anderem wurden im Zuge dieser Baumassnahmen Rondelle und Zwingmauern errichtet. Nach
den Umbauarbeiten wurde die Burgruine Helfenstein von den Ulmer Vögten als Amtssitz genutzt.
Im Jahr 1552 brach der Zweite Markgrafenkrieg aus, in dessen Verlauf die Burgruine Helfenstein von feindlichen Truppen erobert wurde. Den Ulmern
gelang es aber, die Burg zurückzuerhalten. Statt sie weiter zu befestigen, entschlossen sie sich aber dazu, die Festung zu schleifen. Erst bei Grabungen in
den Jahren 1932 bis 1938 konnten die Überreste der Burg wiedergefunden werden. Dabei wurden Urkunden und andere Aufzeichnungen aus dem Jahr
1550 zur Hilfe genommen. Mittlerweile wurde die Burgruine Helfenstein gesichert. Einmal im Jahr findet hier ein Musikfestival statt. Auch außerhalb des
Konzerts ist die Ruine ein beliebtes Ausflugsziel in der Umgebung.
(rh)
Heute lädt Burgruine Helfenstein zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
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