Geschichte von Schloss Badenweiler
Schloss Badenweiler wird zur besseren Unterscheidung zur Burg Baden auch als Großherzogliches Palais bezeichnet. Das Gebäude wurde im Jahr 1578
errichtet und sollte vor allem als Amtshaus genutzt werden, das im Dienst der Markgrafen stand. Abgesehen von kleineren Unterbrechungen wurde es
dann auch tatsächlich bis ins Jahr 1689 hinein als Amtssitz verwendet. Nach der Verlegung dieses Sitzes nach Mühlheim fand das Palais eine neue
Verwendung als Residenz. Es wurde jedoch nur unregelmäßig genutzt. Das änderte sich erst, als der Großherzog Friedrich I. von Baden Schloss
Badenweiler zur Sommerresidenz umbauen ließ. Die Arbeiten begannen 1887 und dauerten ein Jahr an. Danach erhielt das Schloss die offizielle Funktion
als "Großherzogliche Badische Sommerresidenz".
Um als neue Residenz zu fungieren wurde das Schloss Badenweiler im Stil der Neorenaissance umgebaut. Gleichzeitig legte man einen großen Schlosspark
an, für den der großherzogliche Hofgärtner Ernst Krautinger verantwortlich war. 1918 erfolgte die Aufhebung der Monarchie, was am Palais als einem der
wenigen Schlösser überhaupt, vollkommen vorbeizog. Das Haus Baden überstand nicht nur dieses bewegende Ereignis, sondern auch den Zweiten
Weltkrieg ohne Enteignung. Erst 1952 verkaufte das Haus Baden das Palais an die Gemeinde Badenweiler. Diese richtete das Schloss Badenweiler her und
richtete darin verschieden Kunstausstellung ein.
(rh)
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