Geschichte von Schloss Lohrbach
Alternative Bezeichnung:Wasserschloss Lohrbach
Schon im 10. Jahrhundert wurde Schloss Lohrbach als Wasserburg errichtet. Zu dieser Zeit befand es sich vermutlich im Besitz der Grafen von Lauffen, die
vom Kaiser damit belehnt wurden. Über Erbe ging die Burg erst an die Herren von Dürn, dann an die Herren von Limpurg. Durch den Beitritt des damaligen
Eigentümers zum Johanniterorden wurde auch die Burg selbst im Jahr 1291 Teil dieses Ritterordens. Acht Jahre später wurde sie durch Eberhard I. von
Württemberg zerstört, wieder aufgebaut und 1350 schließlich verkauft und verpfändet. 1413 war es der Pfalzgraf Otto I. von Mosbach, der die Burg
kaufte und zumindest in Teilen neu aufbauen ließ. Sein Nachfolger, Kurfürst Ludwig V. errichtete den spätgotischen Nordflügel von Schloss Lohrbach.
Große Umbauarbeiten begannen unter Kurfürst Friedrich III. um 1565. Er hat Schloss Lohrbach im Stil der Renaissance umbauen lassen. Später wurde es
als Witwensitz der Kurfürstin Amalie genutzt. Brände beschädigten in den Jahren 1780 und 1797 die gesamte Anlage schwer. Sie wurde nur teilweise
wieder aufgebaut und erhielt dadurch ihr heutiges Aussehen. Ab 1808 bewohnten nur noch Beamte und Pächter Schloss Lohrbach. Es verfiel zunehmend,
nicht zuletzt durch mehrere Jahre Leerstand. Erst 1970 kam das Gebäude wieder in privaten Besitz und wurde endgültig zu mehreren Wohnungen
umgebaut.
(rh)
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Objekt 2698