Geschichte von Schloss Monrepos
Alternative Bezeichnung:Seeschloss Monrepos
Schon lange bevor Schloss Monrepos (was so viel bedeutet wie "Meine Ruhe") errichtet wurde, war der Egolsheimer See ein beliebter Aufenthaltsort für
die Herzöge von Württemberg. Als man 1755 damit begann, die gesamte Anlage im Stil des Barock zu gestalten, beschloss der Herzog Carl Eugen, ein
barockes Lustschloss errichten zu lassen. Die Bauarbeiten begannen schon 1760, kamen aber bald schon wieder zum Erliegen, weil der Herzog sich
anderen Projekten zugewandt hatte. Erst der spätere König Herzog Friedrich I. von Württemberg griff den Bau wieder auf. Er ließ das Schloss Monrepos
im Stil des Klassizismus errichten und gestaltete auch den Seegarten zu einem englischen Landschaftsgarten um.
Nach seiner Fertigstellung war Schloss Monrepos einer der beliebtesten Landsitze des Königs. Als er 1816 starb, ging das Schloss als Witwengut an die
Königin Charlotte Mathilde über, die sich hier allerdings kaum aufhielt. Als auch sie starb, gab der neue König Karl I. von Württemberg das Schloss für die
Besichtigung durch die Öffentlichkeit frei. 1890 richtete man schließlich eine Wirtschaft im verpachteten Schloss ein, wodurch sich das ganze Gelände zum
Naherholungsgebiet entwickelte. In der unmittelbaren Nähe errichtete man bald darauf ein Schlosshotel und einen Golfplatz. Schloss Monrepos kann nicht
besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Monrepos möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Monrepos liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Monrepos liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1418