Geschichte von Schloss Ratzenried
Schloss Ratzenried in Argenbühl in Baden-Württemberg entstand zwischen 1498 und 1502, zwar nicht das gesamte Anwesen, aber das Untere Schloss.
Erbaut wurde es von Jacob Humpiß von Ratzenried. Der Bauherr selbst hatte nicht viel von seinem Schloss, da er noch im Jahr der Fertigstellung starb.
1525, als der Bauernkrieg tobte, wurde das Schloss zwar nicht zerstört, aber geplündert. Nach einer Teilung des Besitzes flossen die beiden Hälften
wieder zusammen, sodass auch in Zukunft die Herren von Ratzenried den vollen Besitz über das Schloss hatten. Im Jahr 1632 kamen die Schweden und
zerstörten das Anwesen. Nachdem die Linie des Oberschlosses ausstarb, wurde das Untere Schloss schließlich bis 1680 wieder aufgebaut und als
Hauptsitz der Herren von Ratzenried genutzt. Für den Bau bediente man sich der Steine des Oberen Schlosses.
Nachdem im Jahr 1813 der letzte Freiherr von Ratzenried starb, ging das Schloss an den Grafen von Beroldingen über. 1845 folgte dann eine
umfassende Renovierung des Schlosses. 1902 kam das Anwesen durch Heirat an die Grafen von Waldburg-Zeil. Den Zweiten Weltkrieg überstand das
Schloss unversehrt, 1945 wurde es von den Franzosen besetzt. Ab 1948, der letzte Graf verschenkte das Gebäude an den Borromäer-Orden, wurde
dort ein Kindererholungsheim eingerichtet, das bis 1973 bestand.
Seit 1977 ist dort das Humboldt-Institut beheimatet, das eine Schule für Deutsch als Fremdsprache anbietet.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine
Besichtigung von Schloss Ratzenried möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den
Öffnungszeiten und
Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Hotel vor.
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Gastronomie vorhanden oder mir liegen
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