Geschichte von Unteres Schloss Hecklingen
Unterhalb von Burg Lichteneck am Fuß des Berges liegt das Untere Schloss Hecklingen. Es wurde 1776 im Auftrag des Grafen Carl von Hennin errichtet,
der das Gebäude zu seinem Wohnsitz erklärte. Anders als die meisten anderen Schlösser wurde es weder durch Kriege beschädigt, noch abgerissen, so
dass die Geschichte der Anlage bis ins 20. Jahrhundert hinein recht unspektakulär ist. Bis 1928 bleib das Gebäude im Besitz derer von Hennin. Dann
wurden Schloss, Garten und Ländereien an die Gemeinde Hecklingen verkauft. Sie richtete hier unter anderem einen Kindergarten, Wohnungen und eine
Nähschule ein. Der Park vom Unteren Schloss Hecklingen mit seinem 200 Jahre alten Baumbestand wurde gerodet und zum Baugelände erklärt.
Bereits 1936 wurde der Keller vom Unteren Schloss Hecklingen an das Staatliche Weinbauinstitut verpachtet, das bis zu seiner Privatisierung im Jahr 1994
hier verblieb. Parallel dazu entstanden auf dem Gelände des Schlossparks immer mehr Gebäude. Da man nach dem Wegzug des Weinbauinstituts neue
Mieter benötigte, schloss die Stadt 1999 einen Vertrag mit mehreren Vereinen, die die Räumlichkeiten vom Unteren Schloss Hecklingen seitdem nutzen.
Unter anderem sind in den Räumlichkeiten des Schlosses seitdem zwei Musikvereine und ein Sportverein untergebracht. Zu festen Zeiten kann man das
Gebäude besichtigen.
(rh)
Heute lädt Unteres Schloss Hecklingen zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
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