Geschichte von Burg Pappenheim
Dort, wo heute die Burg Pappenheim im gleichnamigen bayerischen Ort steht, gab es wohl im Hochmittelalter bereits eine kleine Burg, die im Jahr 1030
zerstört und anschließend wieder aufgebaut wurde. Grund war der Konflikt zwischen den Staufern und den Welfen. Eine erste urkundliche Erwähnung
fand im Jahr 1214 statt.
Im Laufe des 13. Jahrhunderts erweiterte man die Burg massiv. Trotzdem konnte 1220 Bayernherzog Otto der Erlauchte die Anlage einnehmen und
erheblichen Schaden anrichten. Ein Jahr später beseitigte man die Schäden, ebenso wie im Jahr 1264, als erneute Kriegshandlungen zu Schäden an der
Burg Pappenheim führten. In den kommenden Jahrhunderten wurde die Anlage immer wieder umgebaut. Bis 1593 wurde sie dann als Familiensitz genutzt,
danach bezogen die Besitzer ihr neu gebautes Stadtschloss.
Trotzdem blieb die Burg bewohnt und wurde auch weiterhin verstärkt, was vor allem während des Dreißigjährigen Krieges wichtig war. Dennoch blieb sie
vor Zerstörungen nicht verschont. Vor allem der nordwestliche Teil war ab 1664 nur noch eine Ruine. Der Spanische Erbfolgekrieg in den Jahren 1703 und
1704 gab der Burg beinahe den Todesstoß. Sie wurde zerstört und anschließend verlassen - der Verfall setzte ein.
Erst 1960 begann die Gesellschaft der Freunde der Burg Pappenheim damit, die Ruine zu restaurieren. Heute sind dort einige Museen zu finden, ebenso
wird einmal im Jahr ein Ritterturnier veranstaltet.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Pappenheim möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Objekt 3217