Geschichte von Burgruine Laaber
Die als Höhenburg auf einem Felsen direkt über dem Zentrum der bayerischen Ortschaft Laaber errichtete Burg Laaber ist heute nur noch als Ruine
vorhanden. Erbaut hatten Sie die Ritter von Laaber, Zeitpunkt war das späte 12. Jahrhundert. Die Ritter handelten im Auftrag von Friedrich II., seines
Zeichens Stauferkaiser. Zudem waren sie bereits im Besitz der Burgen Breitenegg und Prunn, wodurch ihre Machtstellung weiter wuchs.
1389 wurde die Burg Laaber vom ehemaligen Regensburger Bürgermeister Hadamar IV. von Laber angegriffen und stark beschädigt. Während des 15.
Jahrhunderts kamen die Ritter von Laaber in finanzielle Engpässe und mussten die Burg verkaufen. Die neuen Besitzer waren die Wittelsbacher. Dennoch
kam das Anwesen 1466 an derer von Laaber zurück, bevor es aufgrund des Aussterbens des Adelsgeschlechtes an das Herzogtum Niederbayern ging.
1505 war dann das Herzogtum Pfalz-Neuburg neuer Besitzer der Burg Laaber. Ein Pflegamt wurde eingerichtet. Im Jahr 1597 baute man sie sogar
schlossähnlich aus. Der Untergang begann dann im Jahr 1720, als die Türme eingerissen wurden. Die Gemeinde, die ab dem Jahr 1805 im Besitz der Burg
war, nutzte sie nicht mehr und die Anlage verfiel zusehends.
Heute kann man noch den Wohnbau sehen, die Ringmauer und die gotischen Torzwinger. Die Zisterne im Innenhof ist verschwunden. Die Burgruine
Laaber ist frei zugänglich.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burgruine Laaber möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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