Geschichte von Burgruine Lichtenstein
Die unweit des oberfränkischen Ebern gelegene Burgruine Lichtenstein wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Sie bestand einst aus vier Teilburgen, von denen
heute nur noch die Südburg komplett erhalten ist. Die Nordburg hat als Ruine Bestand, vom Rest ist nichts mehr übrig.
Der Grund für die Zerstörung der Nordburg war der Bauernkrieg im Jahr 1525. Damals nahm der nördliche Teil erheblichen Schaden und wurde in der Folge
auch nicht wieder aufgebaut. Somit wurde nur noch der südliche Teil genutzt, während die Nordburg zur Ruine verkam. Die Burg war seit jeher der
Stammsitz derer von Lichtenstein. Die Hauptlinie erlosch im Jahr 1699, danach hatte sie wechselnde Besitzer, darunter die Freiherren von Rotenhan, die
die Burg schließlich an den Landkreis Haßberge übergaben.
Entstanden ist die Nordburg in insgesamt fünf Bauphasen. Die erste ist um 1230 beurkundet. Hier entstanden der Palas, der Bergfried und die Ringmauer.
Um 1345 wurde sie zur Ganerbenburg ausgebaut. Zwischen 1417 und 1436 kamen weitere Anbauten, unter anderem mehrere Tore, dazu, außerdem
wurde die Anlage wehrhafter gemacht. Im 16. Jahrhundert wurden, trotz starker Zerstörungen der Nordburg, noch ein Gewölbebau und ein Wehrgang
errichtet. Da die Burg danach nur noch als Ruine vorhanden war, brach man große Teile im 18. Jahrhundert ab.
Eine Besichtigung der Burgruine Lichtenstein ist gegen Eintritt möglich. Früher war die Burg frei zugänglich, musste aber eingezäunt werden, weil ein
einsetzender Esoteriktourismus Schäden an der Substanz angerichtet hatte. In den letzten Jahren fand eine Sanierung der Ruine durch das Büro für
Burgenforschung statt.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burgruine Lichtenstein möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Objekt 1277