Geschichte von Burgruine Niederviehhausen
Alternative Bezeichnung:Burg Viehhausen
Die Burgruine Niederviehhausen, die auch als Burg Viehhausen bezeichnet wird, befindet sich in Sinzing in Bayern. Erbaut als Höhenburg im Laufe des 12.
Jahrhunderts wurde sie im Jahr 1181 erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1266 hatten die Herren von Viehhausen, die auch die Erbauer und Ministeriale des
Burggrafen von Regensburg waren, die Burg inne.
Nachdem Ende des 13. Jahrhunderts die Wittelsbacher neue Eigentümer wurden, besetzten sie das Gemäuer bis ins 14. Jahrhundert mit Pflegern. Es wird
vermutet, dass im Jahr 1368 die Chamerauer Raubritter durch ein Pfand des bayerischen Herzogs in den Besitz der Burg Niederviehhausen kamen. Ein
Schiedsspruch änderte 1434 die Besitzverhältnisse erneut, wiederum waren die Wittelsbacher die Burgherren. Weitere Besitzerwechsel folgten.
Das Aus für die Burg kam im Dreißigjährigen Krieg, in dessen Zuge die Anlage zerstört wurde. Der älteste Teil, der heute noch vorhanden ist, ist der
Bergfried mit seinen fast zwei Meter starken Mauern. Von den restlichen Gebäuden, dem Palas, dem Zwinger und auch der Zisterne ist heute nichts mehr
vorhanden.
(hs)
Nach meinen Informationen wird Burgruine Niederviehhausen privat genutzt und kann daher leider nicht oder nur in Ausnahmefällen besichtigt werden. Möglicherweise ist sogar eine Außenbesichtigung nicht erwünscht.
Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner und betreten Sie keine privaten Grundstücke.
Zu Burgruine Niederviehhausen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
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Objekt 2449