Geschichte von Burgruine Velburg
Alternative Bezeichnung:Burgruine Velberg
Erstmals erwähnt wurde die Burg Velburg, die in über 620 Metern Höhe über der gleichnamigen bayerischen Ortschaft liegt, im Jahr 1129. Man kann davon
ausgehen, dass die ehemalige Grafenburg schon einige Zeit früher bestanden hatte. Auch zu den Erbauern kann man heute nichts mehr sagen. Bis zum
Jahr 1217 war die Burg in den Händen der Herren von Velburg.
Es folgten 1188 die Grafen von Clamm, die aus Österreich stammten und die Anlage durch Erbe erhielten, zwei Jahre später kamen die Grafen von Velburg
in den Besitz. Nachdem die Velburger Grafen ausstarben, wurden durch die neuen Eigentümer, die Wittelsbacher, mehrere Pfleger eingesetzt. Ein
Großbrand im Jahr 1450 vernichtete die Burg fast vollständig, konnte anschließend aber wieder aufgebaut werden. Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg
1505 kam sie an das Herzogtum Pfalz-Neuburg.
Der Dreißigjährige Krieg brachte dann das Aus für die Burg Velburg. Sie wurde von den Schweden zerstört und danach als Steinbruch genutzt. Im Jahr
1790 verwendete man die Steine zum Bau der Pfarrkirche in Velburg. Die Reste der Burg wurden erst in den 1980er Jahren gesichert. Vorhanden ist heute
noch der Bergfried, der teilweise rekonstruiert wurde und Mauerreste mit Burgtor.
(hs)
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Objekt 2435