Geschichte von Fronhofer Schlösschen
Ein Paradebeispiel der Renaissance ist das Fronhofer Schlösschen in Burgsinn. Es wurde im Jahr 1607 von Werner II. von Thüngen errichtet. Er gehörte
dem edelfreien Adelsgeschlecht der Thünger an. Erbaut wurde die Residenz für die Ehefrau Werners II., Agatha von Thüngen. Sie sollte das Gebäude im
Falle des Todes ihres Gatten als Witwensitz nutzen können.
Wie ein Eintrag im Katasteramt belegt, stand das Schlösschen zu Zeiten seiner Erbauung nicht alleine, sondern war Teil eines grösseren Fronhofgutes
gewesen, der sich im Besitz der Familie von Thüngen befand. Wann dieser Fronhof aufgelöst wurde, ist nicht bekannt. Er wird lediglich als ehemaliger
Besitz in dem aus dem Jahr 1848 stammenden Eintrag aufgeführt. Es liegt nahe, dass das kleine Schlösschen seinen Namen von diesem Hof übernommen
hat. Andernfalls wäre es üblich gewesen, es nach dem Ort oder nach den Erbauern zu benennen, was in diesem Fall definitiv nicht geschehen ist.
Von der Erbauung an bis ins Jahr 1993 befand sich das Fronhofer Schlösschen ohne Unterbrechung im Besitz der Familie von Thüngen. Anschliessend
wurde es verkauft. Die neuen Eigentümer renovierten die Anlage umfangreich von aussen und innen und deckten unter anderem das Dach neu ein. Heute
wird das Fronhofer Schlösschen nach wie vor privat genutzt und bewohnt.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Fronhofer Schlösschen leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Fronhofer Schlösschen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Fronhofer Schlösschen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 771