Geschichte von Hiltpoltstein
Im südöstlichen Mittelfranken, etwa 20 Kilometer südlich von Nürnberg, liegt die kastellartige Burgruine Hilpoltstein aus der Stauferzeit. Erstmals in den
Chroniken erwähnt wird sie 1154 als "Castellum dicto Stein". Der Reichministeriale Heinrich von Stein hatte 1254 das Nürnberger Amt des Reichsbutiglers
inne und legte mit seinen weitreichenden Kompetenzen den Grundstein für die guten Beziehungen und den grossen Einfluss der späteren "Hilpoltsteiner".
Auf seinem herrschaftlichen Gerichtssiegel begründet sich das Stadtwappen Hilpoltsteins.
Heinrichs Sohn Hilpolt I. und dessen Sohn Hilpolt II. erhielten den Stammsitz und vermehrten den Besitz. Nach 1250 entstand unter anderem der
quadratische Bergfried mit drei Stockwerken. Als 1385 Hilpolt IV. ohne Nachkommen starb, gelangten die Felsturmburg Hilpoltstein und weitere
Besitzungen in fremde Hände: so an die Herzöge von Bayern Landshut und 1505 an Pfalz/Neuburg sowie Anfang des 17. Jahrhunderts an die Witwe von
Grossherzog Ottheinrich II., Maria Dorothea. Sie betrieb den Umbau bis zu ihrem Tod 1639.
Anschliessend stand die Burg leer und wurde jahrzehntelang als Steinbruch missbraucht. Erst seit 1972 würdigte der Landkreis Roth die Burgruine
Hilpoltstein als neuer Besitzer mit Sicherheitsmassnahmen und Ausgrabungen. Heute wird die Burgruine Hilpoltstein im Juli als Freilichtbühne genutzt und ist
ein lohnendes Ausflugsziel, das dank seiner erhöhten Lage einen beeindruckenden Blick gewährt.
(tp)
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Objekt 978