Geschichte von Pflegschloss Velden
Als die Reichstadt Nürnberg um das 16. Jahrhundert an den Landshuter Erbfolgekriegen teilnahm, waren die siegreichen Feldzüge Anlass, dass Nürnberg
einige vormals pfälzische und bayrische Ämter übernehmen konnte. Hierzu gehörte auch die pfälzische Ortschaft Velden a.d. Pegnitz. Als Amtssitz nutzten
die Nürnberger das Pflegschloss Velden.
Doch die Schlosserbauung im Jahre 1481 war auf nachlässige Weise erfolgt, sodass bereits in den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts die Planung eines
Neubaus begonnen wurde. Nachdem dieser etwa 1543 fertiggestellt wurde, blieb Pflegschloss Velden bis 1806 Verwaltungssitz des Nürnberger Pflegers,
der dieses sowohl als Wohnung als auch für repräsentative Zwecke nutzte.
Als Velden 1806 ins bayrische Königreich eingegliedert wurde, führte die königliche Verwaltung zunächst eine Bestandsaufnahme des Schosses durch.
Nach dieser wurde entschieden, das Pflegschloss Velden zu versteigern und somit privaten Eigentümern zu übergeben. Doch der seit 1811 neue Besitzer
musste bereits nach 18 Jahren Konkurs anmelden, sodass die Schlossgebäude an drei andere Interessenten verkauft wurden. Für die Aufteilung waren
einige Baumassnahmen notwendig wie u.a. der Einbau von Trennwänden. Insgesamt war das Schloss aber in einem sehr guten Zustand.
Die gute Qualität der Bausubstanz bestätigte sich auch bei einer Restauration in den 1990er Jahren. Noch heute ist das Pflegschloss Velden im Privatbesitz
mehrerer Eigentümer.
(tp)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Pflegschloss Velden möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 985