Geschichte von Ruine Schönrain
Die Ruine Schönrain, von der heute nur noch Reste übrig sind, geht auf ein altes Kloster zurück. Gegründet soll es bereits um 750 worden sein. Das
Karolingische Portal, das noch heute weitestgehend erhalten ist, stammt aller Wahrscheinlichkeit aus dieser Zeit. Eine tatsächliche, möglicherweise neue
Gründung des Klosters geht auf das Jahr 1080 zurück, als man dem Abt von Hirsau den Schönrain mit zwei Mühlen und einem Gut zur Verfügung stellte. Er
begann im Jahr 1085 mit dem Bau eines Benediktiner-Klosters. Mehrere Jahrhunderte lang galten die Grafen von Rieneck als Schutzherren des Klosters.
Sie förderten das Kloster allerdings nicht nur, sondern nutzten die Ruine Schönrain auch als Befestigungsposten ihrer eigenen Ländereien. So wurden
spätestens im Jahr 1240 zusätzliche Befestigungsanlagen um das Kloster errichtet, die nach einem Streit mit dem Würzburger Bischof aber wieder
abgerissen werden mussten. In den Wirren des kriegerischen 16. Jahrhunderts fiel das Kloster dem Bauernkrieg zum Opfer, während dem es geplündert
und zerstört wurde. Auf Grund der schweren Schäden wurde das Kloster anschliessend aufgelöst und an die rienecker Grafen verkauft. Diese erneuerten
die Ruine Schönrain und bauten sie zum Wohnhaus aus. In den letzten Jahrhunderten wurde die Anlage aber nur noch als Forstamt genutzt und
schliesslich abgerissen.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Ruine Schönrain leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Ruine Schönrain liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Ruine Schönrain liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 768