Geschichte von Schloss Amalienburg
Im südlichen Teil des Münchner Schlossparks Nymphenburg liegt das Schloss Amalienburg, erbaut in den Jahren 1734 bis 1739 nach Entwürfen des
kleinwüchsigen Franzosen François de Cuvilliés (1695-1768). Kurfürst Karl Albrecht liess das Schloss gegenüber der Magdalenenklause für seine
jagdbegeisterte, lebenslustige Gattin Maria Amalia errichten. Das einstöckige Gebäude ist im Stil des Rokoko gehalten und innen mit Stuck und
Schnitzereien von Johann Baptist Zimmermann und Joachim Dietrich geschmückt.
Schloss Amalienburg verfügt über komfortable Räumlichkeiten: Sie beinhalten eine gesonderte Hundekammer für die geliebten Vierbeiner der Fürstin, ein
Ruhezimmer mit Bildern, die das Kurfürstenpaar im Reitkostüm zeigen, das "Blaue Kabinett" mit blau gemusterten Tapeten und Kronleuchtern, den runden,
luxuriösen Spiegelsaal als repräsentatives Zentrum, die "Jagd- und Fasanenzimmer" und nicht zuletzt die mit Delfter Kacheln mit Vogel- und Jagdmotiven im
chinesischen Stil geflieste Küche.
Diana, nach der römischen Mythologie die Göttin der Jagd, stand Patin für das gesamte Programm von Schloss Amalienburg. Die adeligen Jäger frönten
auf bequeme Weise ihrer Leidenschaft: Von einer höher gelegenen Plattform oberhalb des Spiegelsaals aus schossen sie auf die Fasane und weiteres
Wild, das von den Lakaien dorthin getrieben wurde.
Schloss Amalienburg ist von April bis Mitte Oktober täglich zu besichtigen. Neben Parkführungen und Kinderführungen werden auch unterschiedliche
Themenführungen angeboten.
(tp)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Amalienburg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Amalienburg liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Amalienburg liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 973