Geschichte von Schloss Dachau
Das Dachauer Schloss wurde Anfang bis Mitte des 16. Jahrhunderts als Sommerresidenz der Wittelsbacher errichtet. Bauherren waren die Herzöge
Wilhelm VI. und Albrecht V. Sie bauten jedoch kein komplett neues Gebäude, sondern nahmen sich der Burg an, die dort eine lange Zeit stand, und bauten
diese aus.
Im 18. Jahrhundert legte dann der Hofbaumeister Joseph Effner Hand an Schloss Dachau an und gestaltete es um. 1715 wurden das Treppenhaus und
die Westfassade im Régence-Stil neu erschaffen. Einst bestand das Schloss aus vier Flügeln und war um einiges größer, als dies heute noch der Fall ist.
Drei von vier Flügeln ließ König Max Joseph I. nämlich abreißen. Grund waren die Schäden, die die Gebäudeteile durch die Einquartierung napoleonischer
Truppen genommen hatten.
Im Schloss Dachau ist noch immer der barocke Festsaal vorhanden, der heute als Konzertsaal dient. Durch die kunstvolle Holzdecke, die zwischen 1564
und 1566 eingebaut wurde, gilt er heute als einer der besterhaltenen Renaissance-Säle, die nördlich der Alpen zu finden sind. Der Saal kann angemietet
werden.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Dachau möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Dachau liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1937