Geschichte von Schloss Höchstädt
Beim Schloss Höchstädt handelt es sich um eines der herausragenden Bauwerke der Spätrenaissance in Deutschland. Zu finden ist es in Höchstädt an der
Donau in Bayern. Erbaut wurde es in den Jahren 1589 bis 1603. Grund war die Hochzeit des Pfalzgrafen Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg mit der
Herzogstocher Anna von Jülich-Kleve-Berg. Beim Bau wurde der gotische Bergfried einer Burg mitverwendet, die viele Jahre zuvor hier gestanden hatte.
Genutzt wurde es in den Jahren 1615 bis 1632 von Anna von Jülich-Kleve-Berg, die hier nach dem Tod ihres Mannes lebte.
In der Folge wurde im Schloss Höchstädt ein Amtsgericht und ein Gefängnis eingerichtet, in der Zeit des Nationalsozialismus war hier der
Reichsarbeitsdienst untergebracht. In den 1980er Jahren wurde das Bauwerk durch die Bayerische Schlösserverwaltung restauriert und ist seit 2004
wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Im Schloss sind wechselnde Ausstellungen zu sehen, außerdem stehen Rittersaal und Schlosskapelle für Konzerte zur Verfügung. Ebenso können Räume
für Feiern oder Seminare gemietet werden.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Höchstädt möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Höchstädt liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Höchstädt liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1946