Geschichte von Schloss Inching
Das kleine, idyllisch gelegene Schloss Inching hat seinen Ursprung im 11. oder 12. Jahrhundert. Reste dieses ersten Gutshauses, das heute natürlich
längst nicht mehr existiert, befinden sich noch im Erdgeschoss des Gebäudes und können dort besichtigt werden. Im Mittelalter befand sich das ganze Dorf
im Besitz des Domkapitels von Eichstatt, das die Gemeinde bis zur Säkularisation im Jahr 1806 verwaltete. Das Schloss selbst, das in den Jahren 1710 bis
1720 errichtet wurde, hatte also keine Verwaltungsfunktionen, sondern diente ausschließlich als privater Wohnsitz. Es wurde allerdings schon 1714
ebenfalls an das Domkapitel verkauft. Seitdem hatte Schloss Inching ständig wechselnde Besitzer.
Besonders schlimm wurde es nach der Säkularisation. Niemand der Besitzer von Schloss Inching kümmerte sich um den Erhalt des Gebäudes, so dass es zu
verfallen drohte. Erst 1919 erwarb ein Denkmalpfleger und Architekt das Gebäude und ließ es umfangreich sanieren. Noch heute leben Nachkommen des
Architekten im Schloss. Abgesehen von zwei Ferienwohnungen, die man mieten kann, wird das Gebäude allerdings privat bewohnt und kann nicht
besichtigt werden. Zum Haus gehört noch ein kleiner Garten, genannt "artiges Gärtchen" mit einem kleinen Rokoko-Pavillon. Schloss Inching wird außerdem
als Station für Wanderreiter genutzt, die im Altmühltal unterwegs sind.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Inching leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Schloss Inching liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Inching liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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