Geschichte von Schloss Mainberg
Schloss Mainberg in Schonungen in Bayern geht auf eine Schutz- und Trutzburg zurück, die 1245 zum ersten Mal erwähnt wurde. Entstanden ist die Burg
vermutlich im 10. bzw. 11. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten wurde sie immer wieder umgebaut und erweitert, schließlich zum Schloss
umgestaltet. Im Jahr 1394 wurde sie auch zum ersten Mal als solches bezeichnet. Die heutige Form erhielt der Bau schon in den Jahren 1480 bis 1486, als
Gräfin Margarete von Henneberg das Schloss ausbauen ließ.
Während des Bauernkrieges im Jahr 1525 wurde Schloss Mainberg zum Teil zerstört. Ab 1542 gehörten Schloss und auch der gesamte Ort dem Bischof von
Würzburg. Im Jahr 1803 sorgte die Säkularisation dafür, dass das Gebäude wieder weltliche Besitzer bekam, die jedoch in der Folge vielfach wechselten.
In diese Zeit fallen auch zahlreiche Umbauen, die dem Gebäude das heutige Aussehen verliehen. Auf dem Schloss war zu dieser Zeit auch der
Verwaltungssitz des hennebergischen, später des würzburgischen Amts Mainberg.
Bis zum Jahr 1822 verfiel das Schloss immer mehr, ehe es von seinem neuen Besitzer grundlegend restauriert wurde. Anfang des Ersten Weltkriegs waren
im Schloss ein Erholungsheim und ein Lazarett untergebracht. Auch im 20. Jahrhundert wechselten immer wieder die Besitzer. Im Jahr 2005 fand eine
weitere Renovierung statt, seitdem können auf Schloss Mainberg Veranstaltungen besucht und Räume für private Feiern gemietet werden. Auch als
Filmkulisse wird das Schloss immer wieder genutzt.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Mainberg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1949