Geschichte von Schloss Ringberg
Verglichen mit anderen Schlössern in Bayern ist das Schloss Ringberg in Kreuth ein beinahe noch jugendlicher Vertreter seiner Art. Es wurde in den Jahren
1912 bis 1973 durch den Herzog Luitpold in Bayern gebaut. Die Bauarbeiten endeten erst mit seinem Tod. Dennoch waren zu diesem Zeitpunkt nur wenige
Räume weit genug gediehen, um auch bewohnt zu werden. Außer dem Künstler Friedrich Attenhuber, der für die Innengestaltung des Schlosses zuständig
war, wohnte hier lange Zeit niemand. Da alle Kunstwerke im Schloss Ringberg aus seiner Hand stammen, ist es auch als Gesamtkunstwerk zu betrachten.
Um den Bau zu finanzieren, hatte der Herzog im Übrigen nicht nur sein ganzes Barvermögen ausgegeben, sondern auch das berühmte Schloss
Possenhofen verkauft.
Nach seinem Tod vererbte der Bauherr Schloss Ringberg an die Max-Planck-Gesellschaft. Seitdem nutzte diese das Gebäude vor allem für Tagungen.
Obwohl Herzog Luitpold sich schon zu Lebzeiten darum bemühte, dass sein Bauwerk als "letztes Denkmal der Romantik" anerkannt würde, wurde diesem
Anliegen erst 1973 nachgegeben. Alle zwei Jahre kann es am Tag des offenen Denkmals besichtigen, ansonsten ist ein Besuch auf Schloss Ringberg nur in
Verbindung mit einem Besuch einer Tagung vor Ort möglich.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Ringberg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Ringberg liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Ringberg liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2672