Geschichte von Schloss Schnaittach
Alternative Bezeichnung:Velhorn-Schloss
Im Jahre 1727 wurde der von Johann Leonhard Velhorn beauftragte Bau an Schloss Schnaittach in Markt Schnaittach vollendet. Entsprechend des
Eigentümernamens wurde das Schloss häufig auch Velhorn-Schloss genannt. Schlossherr Velhorn war im Dienst von Kurbayern Verwalter gewesen und
konnte bei Baubeginn 1722 bereits mit seiner baldigen Pensionierung rechnen, sodass er das Schloss als privaten Wohnsitz als Rentner nutzen wollte.
Dafür blieb ihm jedoch nur wenig Zeit: Johann Leonhard Velhorn starb im Jahr der Fertigstellung.
Neuer Eigentümer von Schloss Schnaittach wurde sein Sohn, der sich anno 1749 den Adelstitel und die Edelmannsfreiheit sicherte. Auf ihn folgte als
Schlossbesitzer Johann Wolfgang Alois von Velhorn. Mit dessen frühen Tod 1789 endete die Herrschaft der von Velhorns: Ohne männliche Nachkommen
wechselte Schloss Schnaittach durch die Ehe der Tochter Josefa erst in den Besitz der bürgerlichen Familie Reiser und von dort in die Hände der
Schnaittacher Familie Schmauss. 1918 musste das Schloss an den Schriftsteller Friedrich Reck-Malleczewen verkauft werden. Doch noch bevor dieser als
nationalsozialistischer Gegner nach Dachau transportiert wurde, hatte der Autor das Schloss 1922 wieder veräussert.
1925 erwarb die Caritas Schloss Schnaittach. Diese nutzte die Gebäude in der Folgezeit als Fürsorgeheim, Vorschule und Hilfskrankenhaus. Nach
umfassenden Sanierungsmassnahmen ist heute ein Jugendhilfezentrum der Caritas im Schloss untergebracht.
(tp)
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Objekt 975