Geschichte von Schloss Starnberg
Das oberbayrische Schloss Starnberg entstand aller Wahrscheinlichkeit nach schon im 11. Jahrhundert durch den Grafen von Andechs-Meranien. Man
kann aber davon ausgehen, dass es an Stelle der damals errichteten Burg schon lange vorher eine mächtige Wehranlage gegeben haben muss. So oder
so, die Grafen von Andechs nutzten die Burg nicht als Residenz, sondern besetzten sie mit Burgmannen. Später fiel die Anlage an die Wittelsbacher, ein
einflussreiches Adelsgeschlecht. Herzog Ernst, einer der Vertreter dieser Familie, schenkte die Burg seiner Gemahlin Elisabeth Visconti als Morgengabe.
1541 schließlich wurde die Burg unter der Anweisung von Herzog Wilhelm IV. abgerissen und als Schloss Starnberg neu errichtet.
Schloss Starnberg wurde allerdings nur als Lustschloss und Sommerresidenz genutzt. Im Dreißigjährigen Krieg stürmten schwedische Truppen das Schloss
und beschädigten es schwer. Es wurde nach dem Krieg aber wieder aufgebaut. Im Laufe der Zeit wurde es immer weiter barockisiert, doch konnte man
nicht verhindern, dass es 1734 einem Brand zum Opfer fiel und schwer zerstört wurde. In Folge dessen begannen auch die übrigen Gebäude zu verfallen.
Um 1803 sicherte man es und brachte das Rentamt und Forstamt hier unter. Erst um 1970 begann man damit, Schloss Starnberg zu entkernen und
umzubauen. Heute befindet sich hier das Finanzamt.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Starnberg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Starnberg liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 829