Geschichte von Gut Kerkow
Erst im 16. Jahrhundert wurde Gut Kerkow zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Ritter von Kerkow, die hier herrschten, galten als sehr brutal und
aggressiv. Bei einem Kartenspiel, bei dem viel Wein im Spiel war, sollen die Ritter das Landgut später an die Grafen Lynar Reedern verloren haben, die in
den nächsten Jahrhunderten Eigentümer des Gutshofes waren. Etwa um 1900 errichtete man das Herrenhaus und einige Wirtschaftsgebäude vom Gut
Kerkow neu. Es ist allerdings davon auszugehen, dass es sich dabei nicht um den ersten Neubau in den vergangenen 300 Jahren gehandelt hatte.
Nachdem der letzte Erbe des Landgutes im Ersten Weltkrieg fiel, verpachtete man es schließlich an die Familie Sieg, die hier sehr erfolgreich Schafe und
Kühe züchtete.
Eigentümer und Pächter von Gut Kerkow wurden nach dem Zweiten Weltkrieg gleichermaßen enteignet. Im Vergleich zum in Brand gesteckten Schloss in
Görlsdorf entging das Gutshaus aber einer Zerstörung. Stattdessen führte man den Landwirtschaftsbetrieb als Volkseigenes Gut weiter. Nach der Wende
beschloss man, das Landgut zu privatisieren. Schnell fanden sich drei Rheinländer, die den Hof übernahmen und weiter betrieben. 1996 baute man das
Herrenhaus von Gut Kerkow umfangreich um und richtete hier einen Bauernmarkt und eine Gaststätte ein.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Kerkow möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Gut Kerkow liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gut Kerkow liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2658