Geschichte von Gutshaus Sieversdorf
Gutshaus Sieversdorf ist in Brandenburg zu finden. Der Name tauchte das erste Mal in einer Urkunde von 1353 auf. Das Dorf wuchs heran und bestand
schon bald aus einer Schule, einer Pfarrei, einer Kirche und eben dem Rittersitz. Bis zum Jahr 1777 blieb es im Familienbesitz derer von Strantz. Da die Linie
ausstarb und keine Erben vorhanden waren, wurde das Dorf inklusive des Guts schließlich an Ludwig von la Motte, seines Zeichens Königlicher Geheimrat,
verkauft.
Weitere Besitzerwechsel folgten, teilweise durch Vererbung, teilweise durch Verkauf. Das Gutshaus, so wie wir es heute kennen, wurde im Jahr 1689
erbaut. Allerdings fand im 19. Jahrhundert ein Um- und Ausbau statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand 1945 die Bodenreform statt, was zur Folge hatte,
dass der Besitz enteignet wurde. In den Jahren 1947 und 1948 trug man das Gutshaus Sieversdorf dann teilweise ab. Erst im Jahr 1993 kam es wieder in
den Besitz der damaligen Familie von Stünzner-Karbe. Diese ließ es grundlegend sanieren. Die Teile, die man nach Kriegsende abriss, wurden wieder
erbaut.
Seit 1994 finden im Barocksaal Konzerte statt, die der Verein der Kunst- und Denkmalpflege veranstaltet. Seit 2006 erstrahlt das Gutshaus in altem Glanz,
seitdem wird dort auch ein Bed & Breakfast betrieben.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gutshaus Sieversdorf möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Gutshaus Sieversdorf liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gutshaus Sieversdorf liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1367