Geschichte von Schloss Blankensee
Alternative Bezeichnung:Sudermannhaus
Wissenswertes über das Schloss Blankensee:
Das Schloss Blankensee ist ein typisches Bauwerk des märkischen Barock. In seiner Einheit von Schloss und Park ist es beispielhaft für die
Herrenhausanlagen des 18. und 19. Jahrhunderts in der Mark Brandenburg.
Es wurde zum Gästehaus erweitert. Das verglaste Treppenhaus wird dabei zum Bindeglied zwischen historischem Gebäude und modernem Neubau.
Besonderes Kleinod des Schlosses ist sein ca. 3,5 ha großer Landschaftspark. Er kann als kunsthistorisch wertvoll betrachtet werden, zahlreiche
Gartenarchitekturen und Plastiken, wunderbar in die Landschaft geschwungene Wege und schöne Ausblicke machen ihn zu einem stimmungsvollen
Erlebnis.
Blankensee (380 Einwohner) im Landkreis Teltow-Fläming liegt eingebettet in das Nuthe-Nieplitz-Dreieck südlich von Berlin, wenige Kilometer westlich von
Trebbin.
Die sanfte Landschaft um Blankensee und Größinsee mit Feldern, Wiesen und den Glauer Bergen ist ein reizvolles Ausflugsgebiet. Mieten Sie das Schloss
Blankensee für die unterschiedlichsten Veranstaltungen!
Sie können das Schloss mieten für Ihre romantische Hochzeit aber auch für Geburtstage, Familienfeste, Jubiläen, Konzerte, Lesungen, Kunstausstellungen
Seminare, Coachings, Tagungen, Hintergrundgespräche und als Film- oder Fotolocation.
Es gibt im Schloss und in dem modernen Anbau 4 Einzel-, 11 Doppel- und ein Vierbettzimmer sowie 3 Festräume/ 6 Tagungsräume.
- Das Cafe mit Terrasse ist sonntags von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
- Das Sudermannzimmer ist zu dieser Zeit zu besichtigen.
- Die Räume des Schlosses werden als Galerie genutzt.
- Es gibt wechselnde Kunstausstellungen.
- Die Standesbeamtin von Trebbin traut Sie gerne im Schloss.
- Im Ort Blankensee gibt es eine sehr hübsche Kirche in der sowohl evangelisch als auch katholisch getraut werden kann.
Die Hochzeitspauschale enthält die Schlossmiete, den Sektempfang, das Buffet, die Getränkepauschale.
Wir machen Ihnen gerne ein individuelles Angebot.
(Quelle: Schloss Blankensee)
Schloss Blankensee, umgangssprachlich auch gerne als "Sudermanns Refugium" bezeichnet, wurde im Jahr 1740 errichtet. Angeblich ruhen die
Fundamente auf den Grundmauern einer alten, deutschen Burg. Zwar lebten die Vorfahren des Erbauers, des Kreishauptmannes Christian Wilhelm von
Thümen, schon seit 1446 nachweislich in Blankensee. Es gibt bisher allerdings keine Bestätigung, dass es an Stelle des Schlosses zuvor eine Burg gab.
Einige Jahre nach seiner Errichtung gelang es einem Schriftsteller namens Sudermann, das Gebäude zu einem günstigen Preis zu erwerben. Von ihm hat
Schloss Blankensee auch seinen zweiten, inoffiziellen Namen.
Sudermann zeigte besonders große Begeisterung über den Park, der zum Schloss Blankensee gehörte. Er war im Jahr 1832 durch den bekannten
Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné angelegt worden und hatte sich in den folgenden Jahrhunderten kaum verändert. Auch der Dichter Theodor
Fontane zeigte sich in seinen Werken begeistert von dem schönen Garten. Seit der Wende befindet sich das Gebäude im Besitz der Brandenburgischen
Schlössergesellschaft. Bis 2004 wurde es als Tagungshaus genutzt. Seitdem wird es für öffentliche Veranstaltungen verwendet. Zudem ist im Schloss
Blankensee ein Bauernmuseum untergebracht. Während der Park jederzeit besichtigt werden kann, steht das Schloss selbst der Öffentlichkeit nur zu
bestimmten Gelegenheiten zu einer Besichtigung offen.
(rh)
Heute lädt Schloss Blankensee zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
Im Gebäude befindet sich heute ein
Museum.
In Schloss Blankensee befindet sich außerdem heute ein
Hotel zum Übernachten.
Das Hotel
bietet ingesamt 16
Zimmer (inkl. Suiten)
unterschiedlicher Preisklassen.
Im
Bistro oder
Café erhalten Sie kleine Speisen und Getränke.
Schloss Blankensee bietet sich heute mit seiner Tagungstechnik, Tagungsraum, Konferenzraum auch für Seminare oder geschäftliche Events an.
In Schloss Blankensee finden Sie ein
Standesamt oder zumindest die Außenstelle des Standesamtes Teltow-Fläming für die Zeremonie der
standesamtlichen Trauung.
Die vorhandene
Kirche oder
Kapelle ermöglicht kirchliche Trauungen bzw. Eheschließungen.
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