Geschichte von Schloss Börnicke
Schloss Börnicke ist ein Paradebeispiel für individuelle und harmonische Architektur. Im Jahr 1909 erteilte der Berliner Bankier und Adlige Paul Robert Ernst
von Mendelssohn-Bartholdy den Auftrag zum Bau eines neuen Schlosses. Architekt des Gebäudes wurde niemand anderes als der bekannte Professor
Bruno Paul, der die moderne Zweckarchitektur erfunden hat. Nach seiner Fertigstellung wurde das Schloss vor allem vom Sohn des Erbauers und seiner
Frau genutzt, bis dieser 1935 starb. Nachdem man das Gebäude im Jahr 1945 der aus Berlin fliehenden Schweizer Botschaft zur Verfügung gestellt hatte,
wurden die Besitzer von Schloss Börnicke noch im selben Jahr durch die Rote Armee enteignet. Das Gebäude ging in den Besitz der KPD über.
Anfänglich als Lazarett genutzt, wurde Schloss Börnicke im Jahr 1967 zu einem Ferienheim für Kinder und später zu einem Heim für behinderte Kinder
umfunktioniert. Nach der Wende stand das Schloss dann allerdings lange Zeit leer. Erst 2003 wurde es von privaten Investoren und einer eigens
gegründeten Firma gekauft und saniert. Zum Schloss gehören neben dem eigentlichen Hauptgebäude auch noch ein großer Landschaftspark, der um 1850
errichtet wurde und ein Gutshaus, das vermutlich 1870 erbaut wurde. Es könnte allerdings noch sehr viel älter sein, als angenommen wird.
(rh)
Nach meinen Informationen wird Schloss Börnicke privat genutzt und kann daher leider nicht oder nur in Ausnahmefällen besichtigt werden. Möglicherweise ist sogar eine Außenbesichtigung nicht erwünscht.
Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner und betreten Sie keine privaten Grundstücke.
Zu Schloss Börnicke liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Börnicke liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1466