Geschichte von Burg Adolfseck
Im hessischen Ort Adolfseck (heute Stadtteil von Bad Schwalbach), wurde im Jahr 1356 eine Burg errichtet, die zusammen mit der Ortsgründung zu dieser
Zeit das erste Mal urkundlich erwähnt wurde. Bauherr der Burg Adolfseck war Graf Adolf I. von Nassau. Diese Burg erhielt er in der Folge vom Erzbischof
als Lehen.
Es dauerte nicht lange, da kamen - im Schutze der Burg - die ersten Siedler, die Ortschaft wuchs langsam heran. Im Jahr 1367 erhielt Adolfseck das
Frankfurter Stadtrecht, das durch Kaiser Karl IV. verliehen wurde. Im 15. und 16. Jahrhundert diente die Burg als Wohnsitz der Grafen von Nassau. Diese
blieben bis 1653 auf der Burg, obwohl diese schon im Jahre 1612 als baufällig bezeichnet wurde. Während der Dreißigjährige Krieg tobte, wurde die Burg
Adolfseck teilweise stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch der Ort wurde erheblich zerstört. Während man den Ort wieder aufbaute, kümmerte sich
niemand mehr um die Burg, sie verfiel immer mehr. Lediglich die Burgkapelle, auch Valentinskapelle genannt, ist bis heute erhalten.
Zu sehen ist nur noch die Ringmauer, die einst die gesamte Burg umgeben hatte. Gebäude kann man nur noch als Geländespuren erahnen. Das Betreten
der Anlage ist verboten, da Einsturzgefahr herrscht. Von außen ist eine Besichtigung aber möglich.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Adolfseck möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Adolfseck liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Adolfseck liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1374