Geschichte von Burg Brobeck
Eine erste urkundliche Erwähnung der Burg Brobeck in Diemelstadt in Hessen, fand im Jahr 1188 statt. Die Wasserburg gehörte den Grafen von Waldeck
und Schwalenberg, die zu dieser Zeit mit dem Paderborner Bischof im Clinch lagen und sich auf die Burg zurückzogen. Dennoch gelang es dem Bischof, die
Burg belagern und zerstören zu lassen. Kurze Zeit später konnte die Burg wieder aufgebaut werden.
Obwohl die Abtei Corvey 1320 Anspruch auf die Burg anmeldete, wurde von einem Gericht entschieden, dass die Grafen von Waldeck weiterhin
Eigentümer waren. Diese gaben das Gemäuer ein Jahr später an die Herren von Brobeck zu Lehen. In einer Urkunde von 1357 ist nachzulesen, dass zu
diesem Zeitpunkt die Burg verpfändet wurde. Im Jahr 1378 wäre es durch Dienstmannen des Bischofs von Paderborn beinahe erneut zu einer Übernahme
gekommen, das konnte aber durch die Ermordung des Bischofs verhindert werden.
Die Herren von Waldeck blieben auch in den nächsten Jahrzehnten im Besitz, eine letzte urkundliche Erwähnung fand 1489 statt. Danach verfiel die Burg
zusehends und war 1578 bereits eine Ruine. Zu sehen ist von der Burg, die auf einem flachen Hügel errichtet wurde, heute nichts mehr.
(hs)
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Objekt 3182