Geschichte von Burg Freienstein
Auf einem Hügel oberhalb von Gammelsbach im Odenwaldkreis erhebt sich die Ruine der Burg Freienstein. Es handelt sich dabei um eine Höhenburg, der
die steil abfallenden Wände des Bergsporns einen natürlichen Schutz bieten. Zum ersten Mal wurde die Burg im Jahr 1297 in einer Urkunde erwähnt. Wer
sie errichtet hat, ist unbekannt; Anlass war vermutlich die Auflösung des Klosters Lorsch. Als Bauherren in Frage kommen die Pfalzgrafen, der Erzbischof
von Mainz und die Schenken von Erbach. Im späten Mittelalter war Burg Freienstein nachweislich Erbacher Besitz und diente dazu, die direkt im Süden
gelegene Grenze der Grafschaft zu sichern.
Bis die Grafenfamilie 1503 ausstarb, blieb Burg Freienstein im Besitz der Erbacher. Da sie mittlerweile nicht mehr zeitgemäß war, baute man sie um 1550
um. Von da an hatte sie eher die Funktion eines kleinen Jagdschlosses als einer wehrhaften Anlage. Womöglich gerade deshalb wurde sie während des
Dreißigjährigen Krieges angegriffen und geplündert. Nachdem es 1810 zu einem schweren Brand kam, gestatteten die Grafen zu Erbach-Fürstenau - neue
Eigentümer der Burg -, dass die Bevölkerung die Burg zum Zweck der Baumaterialgewinnung abreißen durfte. In den nächsten Jahrhunderten folgten auf
Burg Freienstein mehrmals Sicherungsmaßnahmen, die letzten von ihnen 1994. Die Ruine kann betreten werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Freienstein möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Objekt 2890