Geschichte von Burg Hermannstein
Die Ruine der Burg Hermannstein steht auf dem Schwarzenberg im dem nach ihr benannten Stadtteil von Wetzlar. Die Oberburg der Ende des 14.
Jahrhunderts wohl von Landgraf Hermann II. von Hessen errichteten Burg entspricht dem Beispiel des französischen Donjons, also einer Turmburg, und
nimmt damit eine Sonderstellung unter den deutschen Burgen ein. Die Unterburg entstand erst im 15. Jahrhundert. Wie die meisten anderen Burgen in der
Region, diente Burg Hermannstein insbesondere der Sicherung der Grenzen der Landgrafschaft Hessen, in diesem Falle besonders gegen Nassau und
Solms. Im Jahre 1481 erwarb Johann Schenk von Schweinsberg die Burg als Lehen von Landgraf Heinrich III. von Hessen. Hermannstein sollte in den
folgenden Jahrhunderten als Stammsitz der Familie dienen, die sich deswegen auch als "Hermannsteiner Linie" bezeichnete. Im 18. Jahrhundert setzte mit
der Aufgabe von Burg Hermannstein als Wohnsitz deren Verfall ein. In dieser Zeit büssten Ober- und Unterburg wahrscheinlich auch ihre Satteldächer ein,
die auf einer Abbildung aus dem frühen 17. Jahrhundert noch zu sehen sind. Die oberen Geschosse der Unterburg wurden in der Folgezeit abgerissen. Die
Ruine der Burg gelangte 1965 in Privatbesitz und wurde teilsweise restauriert. Heute ist Burg Hermannstein wieder bewohnt, kann allerdings nicht
besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Hermannstein leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Burg Hermannstein liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 747