Geschichte von Burg Michelstadt
Die erste Befestigung, die sich an Ort und Stelle von Burg Michelstadt befand, war ein alemannischer Edelhof, der hier vermutlich im 4. Jahrhundert
errichtet wurde. Er fiel 741 mitsamt des ganzen Ortes an den Bischof von Würzburg, wurde nach dessen Tod aber Kronbesitz. In den nächsten Jahren
wurde der ursprüngliche Meierhof zu einem befestigten Herrenhof umgebaut; angeblich entstand hier aus der Feder Einhards die Vita Karoli Magni, eine
Chronik über Karl den Großen. Nach seinem Tod vererbte der Schreiber sein Gut an das Kloster Lorsch, das hier schließlich ein erstes, steinernes Haus
errichten ließ. Damit war die Burg Michelstadt endgültig geboren.
Nachdem die Burg Michelstadt im Jahr 1307 durch den Pfalzgrafen Rudolf I. zerstört worden war, baute man das steinerne Haus nicht nur neu auf,
sondern erweiterte es zu einer großen Burganlage, die mit Burgmannen besetzt wurde. Als man die Stadt zum Ende des 14. Jahrhunderts erweiterte,
gliederte man die Burg in die Stadtbefestigung ein. Gleichzeitig gestaltete man sie allerdings auch zu Wohn- und Verwaltungszwecken um. Die eigentliche
Kernburg entstand vermutlich um 1515. Heute besteht Burg Michelstadt aus einer Hauptburg mit Palas, einem Speicherbau und dem Diebsturm. Die
Räumlichkeiten sind unter anderem Teil eines Spielzeug- und Heimatmuseums.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Michelstadt möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Objekt 2886