Geschichte von Burg Nassburg
Bei Burg Nassburg handelt es sich um eine sogenannte Niederungsburg aus dem 14. Jahrhundert. Erbaut wurde sie durch Gottfried von Stockheim, dessen
Familie schon seit gut 100 Jahren auf der benachbarten Oberburg Heldenberg lebte. Da diese für die immer weiter wachsende Familie aber langsam zu
klein wurde, erhielt der Stockheimer von seinen Hanauer Herren die Erlaubnis, eine weitere Burg zu errichten. Allerdings behielten sich die Grafen von
Hanau das Recht vor, die neue Burg im Fall eines Krieges als eigenes Haus nutzen zu dürfen. Über Jahrhunderte hinweg lebten die Stockheimer nun
gleichzeitig auf der Oberburg, wie auch auf der Nassburg.
Erst, als es im 16. Jahrhundert zu Erbstreitigkeiten kam, trennte man den Besitz und die Nassburg ging in den Besitz derer von Mauchenheim über. Unter
ihnen wurde die Burg um 1702 vergrößert und umgebaut, ehe man sie 70 Jahre später an die Herren von Friedberg und über diese an die Freiherren von
Syberg verkaufte. Vermutlich stand von der Burg zu dieser Zeit nur noch ein verfallenes Steingebäude. Ihr endgültiges Ende fand die Burg Nassburg dann
mit dem Jahr 1819, als sie erneut verkauft wurde. Die neuen Besitzer ließen das Gebäude komplett abtragen, um das Land anders nutzen zu können.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Nassburg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Nassburg liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Nassburg liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 2880