Geschichte von Burg Steckelberg
Bevor Burg Steckelberg um 1387 errichtet wurde, gab es ganz in der Nähe bereits einen Vorgängerbau aus dem 12. Jahrhundert, der den gleichen Namen
trug. Beide Burgen wurden als Reichsburg im Auftrag des Kaisers durch die Herren von Steckelberg errichtet, die hier ihren Stammsitz hatten. Die alte
Burganlage musste allerdings im 13. Jahrhundert verpfändet werden und entwickelte sich so zur Raubritterburg. Aus diesem Grund ließ König Rudolf I. sie
1276 zerstören. Erst, als die Familie von Steckelberg auf männlicher Seite ausstirbt und die Ländereien durch Heirat an die Familie von Hutten übergehen,
beginnt man erneut damit, Burg Steckelberg aufzubauen.
Etwa fünfzig Jahre später kam es zu einem Streit der Steckelberger mit dem Erzbischof von Würzburg, in dessen Verlauf die Burg Steckelberg teilweise
zerstört wurde. Man errichtete sie neu und befestigte sie so gut, dass das Gebäude während der Bauernkriege von 1525 nicht eingenommen werden
konnte. Bis ins 17. Jahrhundert blieb die Anlage von Bedeutung, wenngleich sie sich mittlerweile zu einem Nebensitz entwickelt hatte. Die letzten
Menschen wohnten hier um 1700, woraufhin man Burg Steckelberg fortan als Steinbruch nutzte und Abriss. Erst 1883 konnten die neuen Eigentümer den
Verfall stoppen. Mittlerweile ist die Anlage zur Besichtigung freigegeben, lediglich der Bergfried ist wegen Einsturzgefahr gesperrt.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Steckelberg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Steckelberg liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Steckelberg liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2896