Geschichte von Burg Wachenbuchen
Bei Burg Wachenbuchen handelt es sich heute um eine Ruine einer Niederungsburg, die nur noch mit fachkundigem Auge zu entdecken ist. Über ihr
Baudatum ist nicht viel bekannt, allerdings vermutet man, dass sie schon zum Ende des 8. Jahrhunderts errichtet wurde und sich im Besitz des Klosters
Lorsch befand. 1122 gingen die Ländereien samt Burg an den Erzbischof von Mainz über, der verschiedene Grafen mit der Anlage belehnte. Bekannt sind
heute vor allem die Herren von Buchen, die hier bis 1144 lebten. Sie wechselten ihre Herrschaft allerdings später zur Burg Hanau. Nach ihnen lebte die
Familie von Dorfelden auf Burg Wachenbuchen.
Mit dem 14. Jahrhundert dürfte der Niedergang von Burg Wachenbuchen begonnen haben, denn bei Ausgrabungen wurden keinerlei Besiedlungsspuren
mehr gefunden. Vermutlich verfiel die Burg nach und nach und wurde schließlich als Steinbruch genutzt und auf diese Weise komplett abgetragen.
Rekonstruktionen haben ergeben, dass es sich bei der Burg um eine klassische Motte gehandelt hatte. Darunter versteht man einen hölzernen Türm, der
sich auf einem kleinen Hügel befand und von Palisaden umgeben war. Wer genau hinsieht, kann von Burg Wachenburg heute noch den Turmhügel
erkennen. Im Nordwesten befand sich ursprünglich eine Vorburg, von der ebenfalls nur noch der Hügel erkennbar ist. Umgeben war die ganze Anlage
offenbar von einem Wassergraben.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Wachenbuchen möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Wachenbuchen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Wachenbuchen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2895