Geschichte von Burgruine Ehrenfels
Der Ursprung der Burgruine Ehrenfels liegt im Dunkeln. Vermutlich existierte hier schon im 12. Jahrhundert ein befestigter Turm. Im Zuge der
Thronstreitigkeiten zwischen Staufern und Welfen wurde diese Anlage um 1210 im Auftrag des Mainzer Erzbischofs ausgebaut. Unter anderem entstand
damals eine 20 Meter hohe Schildmauer.
Der Bau erfolgte durch Philipp von Bolanden, der sich auch die Kontrolle über die Anlage sicherte. Erst nach seinem Tod erreichte der Mainzer Erzbischof
die Übergabe der Burg Ehrenfels. In der Folge wurde die Festung zu einem wichtigen Stützpunkt, der das Mainzer Gebiet nach Norden sicherte. In
Krisenzeiten wurde hier der Domschatz der Bischofsstadt in Sicherheit gebracht. Die Lage der Burg Ehrenfels ermöglichte es zugleich, die Rheinschifffahrt
zu kontrollieren und Zölle zu erheben.
Im Laufe des 14. Jahrhunderts wurde die Burganlage mehrfach verstärkt und ausgebaut. Den Dreissigjährigen Krieg (1618 bis 1648) überstand Ehrenfels
so ohne grössere Beschädigungen, obwohl die Burg mehrfach belagert und von verschiedenen Heeren besetzt worden war. Zur Zerstörung kam es
schliesslich 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen.
Im Zuge der Romantik entwickelte sich die Burgruine Ehrenfels zu einem beliebten Ausflugsziel, das 1814 auch von Goethe besucht wurde. Heute ist sie im
Besitz des Landes Hessen. Die Burgruine Ehrenfels gehört seit 2002 zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal.
(tp)
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Objekt 931