Geschichte von Burgruine Frauenberg
Der Frauenberg wurde bereits zur Zeit der Kelten als wichtiger Zwischenposten genutzt. Auch damals gab es hier schon Befestigungen, wenngleich sie mit
dem mittelalterlichen Burgenbau nicht im Entferntesten mithalten konnten. Die Burg selbst wurde vermutlich im Jahr 1252 erbaut. Ungewöhnlicherweise
handelte es sich beim Bauherren um eine Frau, nämlich Herzogin Sophie von Brabant. Sie war nicht nur die Tochter der Heiligen Elisabeth, sondern auch
Vormund von Landgraf Heinrich I. von Hessen. Sie errichtete die heutige Burgruine Frauenberg, um einen guten Beobachtungsposten für die Vorgänge in
Amöneburg und der Umgebung zu haben. Zu diesem Zweck liess die Herzogin die Burg mit eigenen Rittern besetzen, die sich daraufhin "von Frauynberg"
nannten. Die Burgherren waren allerdings nicht mit Reichtum gesegnet, so dass sie die Burg mehrmals verpfänden mussten. Nachdem die Landgrafen von
Hessen im Jahr 1427 eine lange währende Fehde mit dem Erzbistum Mainz beendet hatten, verlor die Burgruine Frauenberg innerhalb weniger Jahre an
Bedeutung. Auch wenn die Gründe heute ungeklärt sind, wurde die Burg 1470 und 1489 noch zweimal zerstört und wieder aufgebaut. Bis ins Jahr 1528
war die Anlage noch bewohnt gewesen. Danach wurde sie aufgegeben und verfiel. Erst im späten 18. Jahrhundert wurden die Reste der Burgruine
Frauenberg restauriert und seitdem touristisch genutzt.
(rh)
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Objekt 734