Geschichte von Burgruine Malsburg
Erbaut wurde die Burg Malsburg im hessischen Zierenberg Anfang des 12. Jahrhunderts. Die Höhenburg war Stammsitz derer von der Malsburg, ein altes
hessisches Adelsgeschlecht. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahr 1123.
Vermutlich im Jahr 1260 wurde die Malsburg von Heinrich I. von Hessen im Zuge des Thüringisch-Hessischen Erbfolgekrieges erobert. Der Erfolg währte
allerdings nur kurz, denn er musste die Burg an Mainz zurückgeben. In der Folge wurde die Burg verpfändet (1329), neue Burgherren waren der Ritter
Rabe von Pappenheim und seine Brüder. Zum Schutz des Bischofs Balduin von Paderborn wurde die Malsburg im Jahr 1353 zur Burghut übertragen.
Während des Krieges zwischen Mainz und Hessen von 1427 fiel die Malsburg an die Landgrafen von Hessen. Wie es mit der Burg danach weiterging, ob sie
aufgegeben oder zerstört wurde, ist unklar. Vorhanden ist heute nur noch eine Ruine aus mehreren Mauer- und Turmresten. Die Anlage ist frei
zugänglich.
(hs)
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Objekt 3199