Geschichte von Burgruine Schnellerts
Mitten im Odenwald, unweit der Ortschaft Brensbach, ist die Burgruine Schnellerts zu finden. Die Geschichte der Burg liegt noch heute weitgehend im
Dunkeln, die spärlich vorhandenen Fakten konnte man lediglich durch Ausgrabungen belegen. So ist klar, dass die Burg in der zweiten Hälfte des 13.
Jahrhunderts entstanden sein muss. Schon kurz nach der Erbauung ist die Burg vermutlich wieder zerstört worden.
Eine erste urkundliche Erwähnung der Ruine Schnellerts fand dann im Jahr 1742 statt. Unterhalb der Burg befindet sich die Schnellertswiese. Dort feierte
man im Jahr 1840 zum ersten Mal ein Sommerfest auf dem Schnellerts. Zu diesem Anlass wurde das Burgareal planiert. Bis 1886 hatte die Anlage als
römischer Wehrbau gegolten, erst dann erkannte man, dass es sich um eine mittelalterliche Burganlage handelte.
Im Jahr 1975 wurde die Forschungsgemeinschaft Schnellerts e.V. gegründet, die sich um die Restaurierung der Mauerreste kümmerte. 1991 fanden dann
zusätzlich Ausgrabungen statt, die mehr über die Geschichte der Burg erkennen ließen.
Von der Burgruine kann man heute noch die ovale Ringmauer erkennen. Zudem einen Turmstumpf, der eine Mauerstärke von 2,5 Metern aufweist. Von
weiteren Nebengebäuden sind nur noch wenige Mauerreste vorhanden. Die Burgruine Schnellerts ist frei zugänglich und kann jederzeit besichtigt werden.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burgruine Schnellerts möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Objekt 1375