Geschichte von Mittleres Schloss
Wann das Mittlere Schloss errichtet wurde, lässt sich heute nicht mehr genau bestimmen. Es muss aber spätestens um 1550 errichtet worden sein, da
bereits für 1560 ein Ausbau der Anlage belegt ist. Das Schloss selbst gehörte zum Eigentum des Bistums Würzburg. Sein erster, uns heute noch bekannter
Bewohner war der Herr von Ebersberg, Mitglied einer der mächtigsten Familien der Region. Da er das Schloss erst 1621 erbte, kann er für die ersten
Umbaumassnahmen nicht verantwortlich gewesen sein.
Im 18. Jahrhundert nutzte man das Mittlere Schloss vor allem als Gerichtssitz. Dazu gehörten auch drei Räume, die als Arrestzellen verwendet wurden. Da
diese nicht beheizt werden konnten, galten sie vor allem im Winter als unzumutbar. Die Wachen des Schlosses waren darum gezwungen, ihre Gefangenen
mit in ihre eigenen Quartiere zu nehmen. Nicht wenige dürften dabei getürmt sein. In wessen Besitz sich das Schloss in der nachfolgenden Zeit befand, ist
unklar. Belegt ist nur, dass es im Laufe des 19. Jahrhunderts weitere Umbaumassnahmen gab, die die innere Gestaltung ebenso wie das Aussehen des
Schlosses veränderten. Ausserdem wurde ein Schlossturm, mit dem das Mittlere Schloss geschmückt war, etwa um diese Zeit abgetragen. Heute befindet
sich das Schloss in Privatbesitz und ist nicht zugänglich.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Mittleres Schloss leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Mittleres Schloss liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Mittleres Schloss liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 779