Geschichte von Orangerieschloss Karlsaue
Ganz im Norden der herrlichen Kasseler Karlsauen liegt das Orangerieschloss Karlsaue. Der Lustgarten, in dem sich das Schloss befindet, wurde bereits
1568 durch Wilhelm IV. angelegt. Er errichtete am Südende des Parks ein kleines Lustschloss.
1702 beschloss man dann, auch im Norden der Anlage ein Schloss zu errichten. Die barocke Anlage wurde an französische Vorbilder angelehnt. Anders als
die meisten Schlösser ist es mit knapp 140 Metern Länge und nur zwei Geschossen ungewöhnlich lang und niedrig. Seinen Namen erhielt das
Orangerieschloss Karlsaue durch die Kübelpflanzen im Orangeriegarten, die hier im Schloss überwinterten. Die Eckpavillons des Schlosses wurden von der
landgräflichen Familie hingegen bevorzugt als Sommersitz genutzt.
Als französische Truppen Kurhessen besetzten, wurde das Orangerieschloss Karlsaue vornehmlich als Lazarett verwendet. Nachdem das französische
Heer 1813 vertrieben worden war, bemühte man sich um eine Instandsetzung des ramponierten Schlosses. Die Arbeiten missglückten aber, so dass das
Gebäude sehr unter seiner Renovierung litt. Im Zweiten Weltkrieg wurde es dann auch noch durch britische Bomben stark beschädigt. Es verfiel zur Ruine.
Erst in den 1970er Jahren konnte man das Schloss renovieren. Teile des Schlosses konnten aber nur noch durch Nachbildungen ersetzt werden. Heute
beherbergt das Orangerieschloss Karlsaue ein Planetarium. Ausserdem will man den Orangeriebetrieb wieder aufnehmen.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Orangerieschloss Karlsaue möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Im Gebäude befindet sich heute ein Museum.
Zu Orangerieschloss Karlsaue liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Bistro oder Café erhalten Sie kleine Speisen und Getränke.
Zu Orangerieschloss Karlsaue liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 173