Geschichte von Rondell Grünberg
Das Rondell Grünberg ist Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage der Stadt. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde der Ort durch den Landgrafen
Ludwig III. von Thüringen gegründet, der sich auf der Jagd verirrt haben und dann Gefallen an der Region gefunden haben soll. Zur Absicherung seiner
Grafschaft gegen die Erzbischöfe von Mainz ließ er die neu gegründete Stadt bereits früh befestigen: Neben dem Rondell Grünberg entstand 1186 auch
eine Burg. Zu drei Seiten fällt die Landschaft sehr steil ab, was Grünberg zusätzlichen Schutz verlieh. 1195 wurden die Befürchtungen des Landgrafen
wahr und Mainzer Truppen zerstörten die Burg und die Befestigungsanlagen. In Windeseile baute man die Stadt mit noch besseren Befestigungen wieder
auf.
Das Rondell Grünberg ist Teil der Stadtmauer und heute noch etwa zwei Meter hoch. Vermutlich hatte es sich dabei ursprünglich um einen Wehrturm
gehandelt, der im Laufe der Zeit zerstört worden ist. Als wahrscheinlicher Zeitraum gilt das 14. Jahrhundert, als die Stadt zwei Mal gebrandschatzt und
geplündert wurde. Er könnte aber auch während des Dreißigjährigen Krieges zerstört worden sein. Heute steht das Rondell Grünberg recht unscheinbar in
der Gegend. Seine einstmals große militärische Bedeutung findet sich noch im Straßennamen wieder.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Rondell Grünberg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Objekt 3055