Geschichte von Schloss Fürstenau
Als der Erzbischof von Mainz Schloss Fürstenau im 14. Jahrhundert errichten ließ, hatte es weniger die Aufgabe einer Residenz, sondern die einer Burg.
Von hier aus sollte nämlich das Kloster Steinbach gegen Übergriffe aus der in der Nachbarschaft gelegenen Kurpfalz unterbunden werden. Ausgelöst
wurden diese Übergriffe vermutlich durch einen Streit des Erzbistums mit der Pfalz, woraufhin man 1232 das Kloster Lorsch aufgelöst hatte. Erbaut hatten
das Schloss im Auftrag ihres Herrn die Schenken von Erbach, an die Schloss Fürstenau zeitweilig sogar verpfändet wurde. 1355 erwarben sie schließlich
Teile der Burg und kauften sie 1454 endgültig.
In der Renaissance ließ man die Burg im damals populären Baustil zum Schloss Fürstenau ausbauen. Zu dieser Zeit entstanden auch die Vorburg, der
Marstall und eine Schlossmühle. Wenige Jahrzehnte später wurde allerdings fast das komplette Ensemble im barocken Stil umgestaltet. Seit dem Jahr 1717
sind die Herren von Erbach-Fürstenau Bewohner des Schlosses. Sie bauten es im 18. Jahrhundert noch aus und errichteten unter anderem einen Pavillon
und eine Scheune. Auch ein "Neues Palais" im klassizistischen Stil gab es, es wurde allerdings bald wieder abgerissen. Da das Schloss Fürstenau bewohnt
wird, kann das Gebäude nur von außen und vom Schlosshof aus besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Fürstenau möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Fürstenau liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Fürstenau liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2889