Geschichte von Schloss Wolfsbrunnen
Erst im Jahr 1904 wurde Schloss Wolfsbrunnen errichtet, was es im Vergleich mit anderen Burgen und Schlössern außerordentlich jung macht. Bauherr war
der königliche Landrat Alexander von Keudell, der offenbar Gefallen am damals modernen Stil der Neorenaissance hatte. Schon um 1780 hatte man um
die Wolfsquelle herum eine Parkanlage geschaffen, an Gebäuden gab es damals aber noch nichts. Während des Zweiten Weltkriegs brachte die
Wehrmacht ein Lazarett auf dem Schloss unter; in der Nachkriegszeit wurde es unter anderem als Flüchtlingswohnheim, aber auch vom
Bundesgrenzschutz genutzt. 1969 plante man, ein Hotel auf Schloss Wolfsbrunnen einzurichten, allerdings wurden diese Pläne nie umgesetzt.
Auf der Suche nach einem neuen Bewohner verpachtete man Schloss Wolfsbrunnen in den 1990er Jahren an Sannyasins (Hindugläubige, die allem
Materiellen entsagt haben und in Askese leben). Da sie in Deutschland nicht richtig Fuß fassen konnten, gaben sie das Gebäude allerdings bald wieder auf.
Daraufhin wurde es für 2 Millionen Mark an eine Eigentümergemeinschaft verkauft, die die Hotelpläne wieder aufgriff und das Hotel Wolfsbrunn für 12
Millionen D-Mark renovieren und in Hotelapartments aufteilen ließ. 1989 war es dann so weit und das Hotel eröffnet werden. In den letzten Jahrzehnten
gab es dennoch noch einige Besitzerwechsel und Leerstände.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Wolfsbrunnen möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Wolfsbrunnen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Wolfsbrunnen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 3000