Geschichte von Schloss Wolfsgarten
In der hessischen Stadt Langen ist seit dem 18. Jahrhundert Schloss Wolfsgarten zu finden. Den Auftrag für den Bau in den Jahren 1722 bis 1724 gab
Landgraf Ernst Ludwig, der zu dieser Zeit in Hessen regierte. Erbaut wurde das Schloss als Jagdschloss, was nicht ohne Grund geschah. Der Landgraf
führte 1709 die sogenannte Parforce-Jagd ein, eine Meutejagd, die zu Pferde abgehalten wurde. Aus diesem Grund wurde Schloss Wolfsgarten auch
inmitten eines weitläufigen Waldgebietes errichtet. 1768 hatten die Schlösser zu Jagdzwecken ausgedient.
Da das Schloss nicht mehr benötigt und somit auch nicht mehr genutzt wurde, verfiel es im Laufe der Zeit. Erst in den 1830er Jahren wurde das Anwesen
durch Erbprinz Ludwig III. renoviert. Ab 1879 war es Sommerresidenz und Jagdschloss für das hessische Herrscherhaus.
Einen weiteren großen Umbau erlebte das Schloss zwischen 1892 und 1918, als Großherzog Ernst Ludwig Wolfsgarten herrichten und erweitern ließ. Die
Familie des Großherzogs nutzte ab 1918 das Schloss als Wohnsitz. Das Schloss gehört heute der Hessischen Hausstiftung, in ihm wohnt die Familie des
Landgrafen von Hessen. Eine Besichtigung ist deswegen nicht möglich. Allerdings kann zweimal im Jahr der Park besichtigt werden. Einmal im Mai zur
Rhododendronblüte und im September zum "Fürstlichen Gartenfest".
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Wolfsgarten möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Wolfsgarten liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Wolfsgarten liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 1914