Geschichte von Gut Groß Breesen
Schon in der Jungsteinzeit wurde die Region rund um das Gut Groß Breesen besiedelt. Das ergaben Funde, die auf die Zeit um 3.000 vor Christus datiert
werden konnten. Bis zum Ende des 7. Jahrhunderts waren es dann vor allem die Sorben und Obotriten (slawische Stämme), die sich hier niederließen und
politisch aktiv wurden. So errichtete man im nahe gelegenen Mecklenburg eine erste Burg. Bis das Gut gegründet wurde, vergingen allerdings noch viele
Jahre. Erst im Jahr 1303 taucht es erstmalig als "Maiori Breesen" in einer Urkunde auf. Eigentümer vom Gut Groß Breesen waren zu dieser Zeit die Fürsten
von Werle, die das gut dem Ritter von Bellin überließen.
Die Nachfahren dieses Ritters konnten mit Geld allerdings nicht umgehen und so wurde das Gut Groß Breesen in den folgenden hundert Jahren mehrfach
verpfändet und verkauft. Auf diesem Weg gelangte es schließlich in den Besitz des Klosters Dobbertin, das als Grundherren die Familie von Tessin
einsetzte. An diesen Besitzverhältnissen änderte sich nicht viel, bis das Kloster das Eigentum am Gut während der Novemberrevolution im Jahr 1918
aufgeben musste. Ursprünglich in öffentlicher Hand, wurde das Gut Groß Breesen Ende der 1990er Jahre an private Eigentümer verkauft, die hier ein
Tagungszentrum errichteten.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Groß Breesen möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Gut Groß Breesen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gut Groß Breesen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1468