Geschichte von Gut Nisdorf
Bis ins 14. Jahrhundert hinein reicht die Geschichte von Gut Nisdorf bei Stralsund. Der erste uns bekannte Eigentümer war Johannes de Ost de Neselstorp.
Lange blieb er allerdings nicht im Besitz des Gutshofes, denn schon 1439 hat eine Urkunde einen Ratsherrn aus Stralsund als neuen Eigentümer
festgehalten. 1512 geriet das Gut dann schließlich sogar in den Besitz des Klosters Neuenkamp. Doch auch hier verblieb es nur kurzzeitig. Im Jahr 1675
wurde das Landgut durch die Dänen zerstört und wurde gut 20 Jahre später wieder aufgebaut. Damals befand sich Gut Nisdorf im Besitz von Wilhelm von
Hertell. Die nächsten Jahrhunderte liegen relativ im Dunkeln. Erst 1922 fand sich das Landgut als Eigentum Marie Thereses von Zansen Osten-Rewoldt und
später der Freifrau von Wechmar wieder in den Urkunden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Eigentümerin vom Gut Nisdorf vertrieben. Stattdessen zogen Flüchtlinge in das Herrenhaus ein, während das
Landgut selbst aufgesiedelt wurde. Als sich nach der Wende kein Verwendungszweck fand, stand das Gebäude lange Zeit leer und verfiel dadurch immer
mehr. Erst 1997 kaufte ein Berliner Paar das Haus, sanierte es und eröffnete hier 2003 ein Familienhotel. Auch wegen des großen und gepflegten Gartens
ist das Gut Nisdorf heute ein beliebtes Ausflugsziel.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Nisdorf möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Gut Nisdorf liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gut Nisdorf liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2626