Geschichte von Gut Schönfeld
Der Adelssitz Gut Schönfeld in Mecklenburg-Vorpommern geht auf das Jahr 1194 zurück. Damals tauchte das Stiftsgut unter dem Namen "Sconenuelde"
das erste Mal in Erscheinung. Besitzer des Gutes waren lange Zeit die Herren von Schönfeld, bei denen sogar vermutet wird, dass sie die Ortsbegründer
gewesen waren. Dennoch war Gut Schönfeld nicht ihr Wohnsitz. Vielmehr waren die Freiherren bis zum Ende des 15. Jahrhunderts Lehnsträger. In die
Reihe der nachfolgenden Besitzer reihten sich unter anderem auch die Grafen von Schwerin und die Herzöge von Mecklenburg ein.
Eine besondere Beachtung fällt Johann Jacob von Leers zu, der ab dem frühen 19. Jahrhundert in den Besitz des Gutes kam. Dieser übernahm nämlich in
den folgenden Jahren viele weitere Gutshöfe in der unmittelbaren Umgebung und ordnete die Flureinteilung komplett neu ein. Außerdem wurde ein völlig
neuer Gutshof errichtet. Diese Maßnahmen werden heute als Vorboten der landwirtschaftlichen Industrialisierung angesehen, die im 19. Jahrhundert
anbrach.
Die Herren von Leers waren bis 1930 im Besitz von Gut Schönfeld, danach war ein reger Besitzerwechsel zu verzeichnen. Nach dem Zweiten Weltkrieg
wurden die Besitzungen im Zuge der Bodenreform neu verteilt. Das Herrenhaus war zuerst eine Flüchtlingsunterkunft, danach ein Kindergarten, eine
Schule und auch ein Ferienheim. Seit 1991 ist das Gut im Besitz der Familie von Plessen, die es mit Hilfe eines Fördervereins wieder herrichten ließ und es
seit 2006 als Landwirtschafts- und Forstbetrieb leiten. Im Herrenhaus wurden Wohnungen eingerichtet.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Schönfeld leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
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Objekt 1379