Geschichte von Gut Sparow
Zwar wird das Gut Sparow erst im Jahr 1500 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, seine Geschichte ist aber viel älter. Im Jahr 955 soll Kaiser Otto I. den
berühmten Wendenkönig Stoinef hier in einer Schlacht besiegt haben. Am nahe gelegenen Drewitzer See befindet sich ein Steingrab, in dem besagter
König vermutlich seine letzte Ruhe fand. Im Mittelalter gehörte das Gut zur Kirche in Sternberg, wurde aber verpachtet und zur Verwaltung der Region
eingesetzt. Erst 1590 ging nicht nur der Besitz, sondern auch das Eigentum am Gut in privaten Besitz über. Gut Sparow blieb allerdings nicht lange in
festem Besitz. Allein im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges gab es mindestens acht Eigentümer. Außerdem soll das Gut schwer verwüstet gewesen sein.
Nur langsam erholte sich das Gut Sparow vom Krieg. Ein Teerofen, der 1754 angeschafft wurde, trug zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Nur wenige
Jahre später ließ Herzog Friedrich Franz I. schließlich ein repräsentatives Gutshaus errichten. Es wurde aber schon sechzig Jahre später mitsamt der
ganzen Ritterschaft versteigert. Der neue Eigentümer setzte einen Pächter auf dem Gut ein, der auch bis zu seiner Enteignung 1945 dort blieb. Erst 1994
konnte Gut Sparow Stück für Stück zurück gekauft werden. Anschließend wurde das Gelände zu einem Hotel umgebaut.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Gut Sparow möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Gut Sparow liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Gut Sparow liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1436